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Ausstellung im Rathaus

Mut zu neuen Welten

Vernissage mit neuen Werken von Gertrud Hoppen im Rathaus, Donnerstag, 3. Mai, ab 17 Uhr

Werther. Gertrud Hoppen ist in der Nähe des Brühler Schlosses geboren. Nicht nur die Rheinländer wissen, wie schön es dort ist. Ohne den Vater mussten drei Geschwister aufwachsen, aber „die Mutter war eine Starke“, Gott sei Dank. Gertrud Hoppen hat sich im Laufe ihres Lebens immer wieder neu erfunden, vielleicht ist gerade das ein Hinweis auf ihre Kreativität und ihren Lebensmut. So ist es fast zwangsläufig, dass sie in ihrem zweiten, vielleicht sogar dritten Leben die Malerei für sich entdeckt. Zuerst, in den 80er Jahren die Seidenmalerei und seit nunmehr 15 Jahren die intensive Beschäftigung mit Malerei auf Leinwand in vielen Facetten und Stilrichtungen. Mit der neuen Ausstellung „Mut zu neuen Welten“ in Werther, vom 3. Mai bis zum 5. Juni im Rathaus, wagt die heute 82-jährige erneut einen Aufbruch in eine noch kreativere und freiere Malweise. Noch freier geworden, läßt sie frühere Grenzen oder Vorlagen hinter sich und macht sich auf in eine neue Welt.

Gertrud Hoppen sagt über ihre Werke: „Ich kann anhand meiner Werke die verschiedenen Lebensphasen wieder erleben - mitsamt den jeweiligen Entwicklungsschritten und Emotionen.“ So lädt sie die Betrachter dazu ein, anhand der Bilder mutig durch Lebensräumen zu schreiten. Das Geschenk der Künstlerin an den Betrachter ist eine Dreiecksbeziehung über die Werke. Zu entdecken ist in der Kunst Hoppens die Lebenskunst und die Virtuosität einer Spätberufenen.

Gertrud Hoppen ist nicht nur mutig, sie ist auch neugierig. Nachdem sie ihre Leidenschaft für sich entdeckt hatte, ihr Mann hat sie bis zuletzt sehr positiv unterstützt und ermutigt, hat sie sich zahlreiche Lehrer und Inspirationen gesucht. Viele Akademieaufenthalte haben ihr Spektrum groß werden lassen.  Beim experimentellen Probieren und  der Technik des Tiefdruckes hat sich Gertrud Hoppen von Johannes Schepp inspirieren lassen, im Letzten Jahr arbeitete die Künstlerin intensiv mit Inge Spiering-Nell. Heute gehören zu ihrem Repertoire verschiedenste Mischtechniken mit Acryl, Aquarellieren und collagierte Seidenpapiere oder Palmwedel die nicht nur mit Pinseln, sondern auch schon mal mit dem Spachtel aufgetragen werden. Dabei ist der kreative Prozess als Weg das Ziel und sie sagt: „Ich probiere solange, bis es mir gefällt!“