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Naturnahe Gewässerentwicklung des Schwarzbaches

Nicht viele Städte haben wie Werther das Glück, mitten im Stadtkern von einem Gewässer durchflossen zu werden. Aus vier kleinen Nebenarmen speist sich der Schwarzbach. Die Zuläufe kommen aus dem Einzugsgebiet des Blotenbergs, oberhalb des Lindenweges, und aus dem Einzugsgebiet Berghagen, parallel zur Hallerstraße. Sie alle vereinen sich im Bereich des Freibades und bilden den Hauptarm des Schwarzbaches, der nach Bielefeld – Deppendorf fließt und in den Johannisbach mündet.

In der Vergangenheit erging es dem Schwarzbach nicht besser als vielen Gewässern, die zum Abtransport von verunreinigten Haus-, Gewerbe- und Industrieabfällen genutzt wurden. Später wurden Gewässer an vielen Stellen durch Staubauwerke (z.B. zum Betreiben von Mühlrädern oder zur Anlage von Teichen) bzw. durch Verrohrungen ihres natürlichen Verlaufs, ihrer ökologischen Durchgängigkeit und ihrer natürlichen Selbstreinigungskraft beraubt.

Die EU-Wasserrahmenrichtlinie berücksichtigt die neuen Erkenntnisse und betrachtet das Gewässer mit seinen natürlichen Einzugsgebieten - von der Quelle bis zur Mündung.

Im Rahmen ihrer Möglichkeiten leistet die Stadt Werther (Westf.) einen Beitrag zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie. So soll aus dem Schwarzbach wieder ein ökologisch gesundes und leistungsstarkes Gewässer mit seiner typischen Pflanzen- und Tierwelt werden. Der Rat der Stadt hat sich dafür ausgesprochen und seit 2003 werden mit bis zu 80% Landeszuschuss Maßnahmen zur „naturnahen Entwicklung des Schwarzbaches“ umgesetzt.

Fragen zur Renaturierung des Schwarzbaches beantwortet der Umweltbeauftragte der Stadt Werther (Westf.), Werner Schröder, Telefon: 705-48 oder E-Mail: Werner.Schroeder@gt-net.de.

Renaturierte Fläche in der Mühlenwiese - rechts der freigelegte Schwarzbach