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Umwelt und Natur

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Das Verbrennen von Abfällen ist verboten!

Aus aktuellem Anlass macht die Stadt Werther (Westf.) darauf aufmerksam, dass das Verbrennen von Schlagabraum und schlagabraumähnlichen Abfällen aus Maßnahmen zur Pflege von Hecken, Wallhecken, Windschutzstreifen, Kopf- und Obstbäumen sowie Ufergehölzen nur im Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 15. März unter bestimmten Bedingungen erlaubt ist.

Die geplante Verbrennung muss mindestens drei Werktage vor dem vorgesehenen Verbrennungstermin dem Büro des Umweltbeauftragten unter Angabe der Menge, des genauen Ortes, des Datums und der Uhrzeit des Verbrennens sowie unter Angabe der telefonischen Erreichbarkeit der Aufsichtsperson des Feuers angezeigt werden.

Das Verbrennen ist so zu steuern, dass Gefahren, Nachteile und erhebliche Belästigungen durch Luftverunreinigungen, insbesondere durch Rauchentwicklung, nicht eintreten können und ein Übergreifen des Feuers durch Ausbreitung der Flammen oder Funkenflug über den Verbrennungsort hinaus verhindert wird.

Außerdem sind Mindestabstände einzuhalten: 100 Meter von zum Aufenthalt von Menschen bestimmten Gebäuden und sonstigen baulichen Anlagen, 50 Meter von öffentlichen Wegflächen, 15 Meter von Gehölzbeständen und Gewässern und 10 Meter von befestigten Wirtschaftswegen.

Es dürfen keine Mineralöle, Mineralprodukte oder sonstige Brandbeschleuniger verwendet werden. Das Feuer muss ständig von zwei über 18 Jahre alten Personen beaufsichtigt werden. Der Verbrennungsort darf erst verlassen werden, wenn Feuer und Glut erloschen sind.

Das Brennmaterial muss unmittelbar vor der Verbrennung noch einmal umgeschichtet werden, damit sich keine Tiere im aufgeschichteten Material befinden.

Bei Feuern, die nicht rechtzeitig dem Büro des Umweltbeauftragten gemeldet werden oder die außerhalb des zulässigen Zeitraumes abgebrannt werden, droht ein Bußgeld. Sollte es – wie in der Vergangenheit bereits vorgefallen – zu einem Feuerwehreinsatz kommen, so muss derjenige, der das Feuer angezündet hat, die Kosten für den Feuerwehreinsatz tragen. Und diese iPad Kosten können sich schnell auf ein paar hundert Euro belaufen.

Die Stadt Werther (Westf.) weist drauf hin, dass wegen der vorhandenen anderweitigen Entsorgungs- und Verwertungsmöglichkeiten das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen, die in privaten Gärten anfallen (sog. Kleingartenabfälle), nicht zulässig ist.

Bei Fragen wenden Sie sich an das Büro des Umweltbeauftragten, Telefon-Nr. 705-48 oder 705-65.

Die Allgemeinverfügung als PDF erhalten Sie hier!